Kolpingsfamilie Wattenscheid Zentral
Kolpingsfamilie Wattenscheid Zentral

Unsere Chronik

Unsere Kolpingsfamilie wurde als Gesellenverein am 8. Dezember 1882 mit 28 Gesellen gegründet.

In wöchentlichen Versammlungen hatte das religiöse Leben einen hohen Stellenwert.

Beim 1. Stiftungsfest im Jahre 1883 zählte der Gesellenverein bereits 126 aktive und fördernde Mitglieder.

Schon bald kam die Bildungsarbeit und Weiterbildung der Gesellen zur vollen Blühte. Gesellen wurde in Kursen das Wissen vermittelt, das sie für die Meisterprüfung brauchen.

Bald wurde auch eine Theaterabteilung gegründet..

Ein Stillstand erlebte der Gesellenverein im Ersten Weltkrieg, in dem 21 Mitglieder ihr

Leben ließen. Bald nach Ende des Weltkrieges lebte das Vereinsleben wieder auf.

Im Jahre 1926 wurde eine Gesangsabteilung gegründet.

Im September 1932 feierte der Gesellenverein das „Goldene Jubiläum“ mit einem großen

Handwerkerzug durch die Straßen der Stadt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu vielen Austritten aus dem Verein. Grund: Wer nicht der Deutschen Arbeitsfront (DAF) angehörte, bekam keine Arbeitsstelle. Alle Mitglieder der DAF durften keinem konfessionellen Verein angehören. Die Nazional-sozialisten sahen im Gesellenverein einen politischen Gegner. Um überleben zu können, wurde 1933 der Gesellenverein in „Deutsche Kolpingsfamilie“ umbenannt.

Nach Ende des Krieges 1945 blühte der Verein wieder auf. Zum 1. Mal wurde 1945 mit vielen Kindern und Mitgliedern St. Nikolaus gefeiert. Auch die Spielschar probte wieder regelmäßig. Frohsinn und Scherz erlebten ihre Höhepunkte beim alljährlichen Karnevals-, Sommer- und Winzerfest.

Im Juni 1957 feierte die Kolpingsfamilie das „75-jähr. Jubiläum“ mit einem großen Hand-werkerzug und einer Kundgebung in der fast gefüllten Freilichtbühne im Stadtgarten.

Beim Josefschutzfest 1970 wurde die Frauengruppe gegründet. 18 Frauen wurden als Mitglieder aufgenommen. Sie gingen sogleich ans Werk und treffen sich seit der Zeit an jedem 2. Mittwoch eines Monats. Neben aktuellen Themen ist zu erwähnen, der vorbildliche Einsatz bei der Gestaltung von Missions- und Misereorsonntagen, bei Kolpingfesten und Modenschauen, sowie der Missionshandarbeitskreis.

Das „90-jährige Stiftungsfest“ im April 1972 mit einem Festhochamt, einer Festveranstaltung in der Stadthalle Wattenscheid und einem großen Kinderfest, stand unter dem Motto

„Nicht ohne uns – Mitverantwortung des Christen in Kirche und Gesellschaft“.

Am Josefschutzfest 1988 feierte die Kolpingsfamilie das „10-jährige Bestehen der Frauen-gruppe“ mit einer großen Modenschau.

Das „100-jähr. Jubiläum der Kolpingsfamilie“ im Jahre 1982 mit vielen Veranstaltungen und Aktionen stand unter dem Leitgedanken

„Verbunden als Familie - bereit zum Dienst in Kirche und Gesellschaft“.

Die Kolpingsfamilie zählt zu dem Zeitpunkt 250 Mitglieder.

Am 6. Mai 1995 beging die Kolpingsfamilie das „25-jähr. Jubiläum der Grauengruppe“.

Im Jahre 2007 begeht die Kolpingsfamilie das „125-jähr. Jubiläum“ unter dem Leitwort

„verantwortlich leben – solidarisch handeln“.

 

 

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